„DAS Elektroauto“ von Opel revolutioniert das Autofahren

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Di, 25/04/2017 - 12:00


  • Reichweitenangst ade: 60-kWh-Lithium-Ionen-Batterie für grenzenlose Mobilität
  • One Pedal Driving: Beschleunigen und abbremsen rein übers Gaspedal
  • Flexibles Laden: Zahlreiche Optionen mit Wechselstrom und Gleichstrom

 

Glattpark.  Der neue Opel Ampera-e macht Elektromobilität erstmals für Käufergruppen interessant, die niemals zuvor ein Elektrofahrzeug besassen. Das liegt vor allem an seiner unschlagbaren Alltagstauglichkeit: Denn mit einer Reichweite von bis zu 520 Kilometern nach Neuem Europäischem Fahrzyklus (NEFZ) bei voller Batterie sind die Vorbehalte gegenüber Elektroautos schnell entkräftet. Auch nach dem WLTP-Fahrzyklus (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) überzeugt „DAS Elektroauto“ dank einer geschätzten kombinierten Reichweite von 380 Kilometern. Angst, mit leerer Batterie liegen zu bleiben? Weit gefehlt. Mit dem Ampera-e beginnt ein neues Zeitalter für Elektromobile.

Rund 90 Prozent der Pendler in Deutschland sind am Tag weniger als 100 Kilometer mit dem Auto unterwegs.1 Selbst wenn der Ampera-e streng nach WLTP-Zyklus 150 Kilometer pro Tag zurücklegen müsste, hätte er nicht einmal die Hälfte der Energie seiner 60 kWh fassenden Batterie aufgebraucht. Sie würde für rund 230 weitere Kilometer reichen (naturgemäss weicht die Reichweite im Alltagsbetrieb ab, da sie vom persönlichen Fahrstil und externen Faktoren abhängt). Der Schlüssel zu diesem neuen Zeitalter der Elektromobilität liegt im Leistungsvermögen des 60-kWh-Lithium-Ionen-Batteriepacks. Dieser macht den Ampera-e absolut alltagstauglich und passt zu den unterschiedlichsten Lebensstilen. Jeder fährt einfach dahin, wohin er möchte – und schliesst den Ampera-e am Ende des Tages einfach wieder zum Aufladen an. Die Zellen der Batterie sind horizontal statt vertikal angeordnet, sodass sie besonders flach ausfallen und kompakt im Fahrzeugboden untergebracht werden können.

Für mehr Platz und mehr Sicherheit: 60-kWh-Batterie mit extra flachen Zellen

Der Akku umfasst insgesamt 288 Zellen. Diese sind aufgeteilt in acht Module mit je 30 und zwei Module zu je 24 Zellen. Das neuartige flache Format der Zellen ermöglicht es, die Batterie in Unterflurbauweise unter dem Fahrzeug anzubringen. Da sie derart in die Fahrzeugstruktur integriert ist, muss sie von einem Rahmen geschützt werden. Das erhöht die Sicherheit sowie die Karosseriesteifigkeit und reduziert gleichzeitig Geräusche und Vibrationen.

Der Elektroantrieb des Ampera-e ist über der Vorderachse positioniert. Für das elektrisierende Temperament des Opel-Newcomers ist das maximale Drehmoment von 360 Newtonmeter verantwortlich. Die Leistung des Elektromotors entspricht 150 kW/204 PS mit einer Achsübersetzung von 7,05:1. Dies trägt dazu bei, aus dem Ampera-e einen effizienten Reichweiten-Champion zu machen, der den Fahrspass nicht zu kurz kommen lässt. Denn von null auf Tempo 50 beschleunigt der Ampera-e mit einer Sportwagenzeit von nur 3,2 Sekunden. Der Zwischensprint beim Überholen von 80 auf 120 km/h gelingt in gerade einmal 4,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist zu Gunsten der Reichweite elektronisch auf 150 km/h begrenzt.

Da der Ampera-e über einen Elektromotor verfügt, entfällt die klassische Motor-Getriebe-Kombination. Für die Fahrer bedeutet das eine neue Art der Bedienung. Die elektronische Präzisionsschaltung sendet ein Signal an das Hauptsteuergerät, je nachdem ob der Fahrer die Park-Stellung, den Rückwärtsgang, „Drive“, also Dauerbetrieb, „Neutral“, also Leerlauf oder „Low-Modus“ wählt. Dieses „Shift-by-Wire“-System (Schalten per Elektroimpuls) lässt dank seiner kompakten Bauweise den Designern mehr Freiheit und Flexibilität im Innenraum, sodass mehr Stauraum entsteht.

Neue Art des Bremsens: Mit der Hand und dem Gaspedal

Elektromotoren wie der des Ampera-e wirken nicht nur als Antrieb, sondern auch als Generator. Bei herkömmlichen Fahrzeugen wird die Bewegungsenergie, die beim Bremsen frei wird, einfach nur in Wärme umgewandelt. Der Ampera-e dagegen ist in der Lage, dieses Quantum in die Batterie des Fahrzeugs zurück zu speisen. Dieser als Rekuperation bekannte Prozess verlangsamt das Auto bis zum Stillstand, wenn der Fahrer es wünscht.

Bis zu einem gewissen Grad nutzt der Ampera-e die Rekuperation im „Drive“-Modus (D). Schaltet der Fahrer jedoch auf „Low“ (L) um, kann er diesen Effekt noch steigern. Der Ampera-e lässt sich dann sogar ausschliesslich über das Gaspedal beschleunigen oder abbremsen. Dieses One Pedal Driving hat das Potenzial, das Autofahren in Zukunft grundlegend zu verändern. Der Fahrer kann die Geschwindigkeit seines Fahrzeugs ebenso wie das Abstoppen steuern, in dem er den rechten Fuss vom Gaspedal lupft. Wer die maximale Energierückgewinnung im „L“ oder „D“-Modus nutzen möchte, schaltet mit einer Wippe am Lenkrad manuell auf Regeneration on Demand. So lässt sich per Finderdruck auch im D-Modus der Ampera-e zum Stillstand bringen.

Laden leicht gemacht: Batterie „tankt“ von 3,7 kW Wechsel- bis 50 kW Gleichstrom

Am Ende des Tages oder während einer Pause auf einer längeren Tour kann die Lithium-Ionen-Batterie der jüngsten Generation auf verschiedene Art und Weise geladen werden. 30 Minuten an einer 50 kW-Gleichstrom-Schnellladestation genügen zum Beispiel, um den Ampera-e fit für weitere 150 Kilometer zu machen. Genauso wie an den Gleichstrom-Schnellladestationen kann der 60-kWh-Batterie-Pack des Ampera-e auch zuhause an die gemäss den landesüblichen Regeln für eine Heim-Installation angebrachte Wallbox mit entweder 3,7-7,4 kW Wechselstrom oder 11 kW-22 kW Gleichstrom gekoppelt werden. Darüber hinaus lässt sich der Ampera-e an öffentlichen Wechselstrom-Stationen in ganz Europa aufladen. Mit dem Einphasen-Onboard-Ladegerät fliessen dort entweder bis zu 7,4 kW Wechselstrom oder 50 kW Gleichstrom.

Bei Bedarf kommt der Ampera-e sogar an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose mit 2,3 kW zu Kräften. Es stehen mehrere Verfahren zur Wahl. Kunden können beispielsweise beim verzögerten Laden entscheiden, wann der Ampera-e „nachtanken“ soll. Dafür wählt der Ampera die Ladezeit in Abhängigkeit vom vorgewählten Abfahrzeitpunkt und dem Batteriestatus. Das sofortige Laden füllt den leeren Akku maximal bis zu 40 Prozent, beispielsweise um an einer teureren Ladestation Geld zu sparen.

Der Opel Ampera-e macht Elektromobilität so für eine breite Kundenschicht attraktiv. Fahrer, die auf einem Berg leben, haben aber noch einen weiteren Vorteil. Rollen sie bergab, beginnen sie ihre Fahrt gleich mit Rekuperation. Dank der Hill Top Reserve stoppt das programmierte Laden bei 90 Prozent. Es bleibt also noch genug Platz für die neu gewonnene Energie.

 

1 STATmagazin: Arbeitsmarkt, 5/2014

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